
Teilnehmer:
Dietmar
Gerald
Harald
Hermann
Manfred
Robert
Martin
Walter
Wolfgang
Der achte Schiurlaub der Gehtsunsguat.com Truppe
Dezimierter Ursprung – Aufgestockter Kader
Heuer neu in unserer Partie: Robert und
Dietmar. Die tun sich bald alles an. Dabei wäre Ihnen eine
kulinarische Woche lieber gewesen. Nach etlichen Vorbesprechungen kam wieder
einmal die Idee, es wieder
in Lungötz zu probieren. Die Verfechter von Zell am See wurden niedergestimmt,
bzw. gar nicht gefragt.
Der mit den Thailändern tanzt winkte
vorerst ab. (Habe keinen Urlaub, muss arbeiten gehen).
Da er nicht wie sonst üblich einen kleinen Salär in die Schifahrerkasse
einbezahlt hatte,
wurde seiner Aussage geglaubt.
Aufgrund einer Umzugstätigkeit im Raume
Mödling, nahe Spanien (Dank Dietmar),
konnte der Bus auch heuer wieder von der Fa. Penner angemietet werden.
Manfred übernahm dass Fahrzeug am
21.02.06 von Herrn Penner, frisch aufgemöbelt von der Fa. Uitz,
der den Bus 1a gereinigt hatte. Wäre nicht nötig gewesen – Gerald bringt bei den
Bremsmanövern sowieso
alles zum fliegen. Der Tank war übervoll, alle freuten sich schon auf die
Abfahrt.
Durch diverse Urlaubspläne einiger Kaderfahrer ergab sich bei der Abfahrt folgende Zusammensetzung:
Busbesetzung 2006
am Lenkrad Beifahrer
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Gerald Walter
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2. Reihe:
Essen Harald![]()
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3. Reihe:
Hermann Manfred (war schlecht)
Schi Koffer
Anreisetag:
14:00
Abfahrt: Die Teilnehmer am Skiracingausflug 2006 waren eingesammelt. Auch
Walters Chili war an Bord.
Gekostet am Vortag von Manfred, Hermann und Walter. Über Nacht ist das Chili an
Übersäuerung gestorben.
Walter gebar ein Neues – länger haltbares. Ausgestattet mit Brot, Speck, Käse,
Bier, Schnaps und
Zwetschkenröster (ein Ladenhüter) und noch einer immens stinkenden Dose von
Harald. Sogar in der finsteren
Luft war sie jedes Mal beim Öffnen zu schmecken.
Gerald trat in die Pedale. Bis nach Neulengbach – Kreisverkehr- die Mannschaft beschloss Umkehr zum Wirten.
Fahrzeitverzögerung von 1 ½ Stunden. Muss sein! Olympiade in Turin – Langlauf – Gold für Gottwald.
Zaghaft ging es mit der vorgegebenen Reisegeschwindigkeit von 110 km/h weiter. Wir stehen – Autos hupen uns an.
Nach einer kleinen Rast mit Essen ging es dann schlafend weiter bis zur Abfahrt Hüttau, wo unser Ausflug beinahe endete. Gerald weckte uns alle auf – Bremsmanöver aufgrund eines unüberwindbaren Hindernisses in der Kurve. Der Schreck lähmte unsere Schifahrerwadl`n. Sogar die Gurkerl wurden munter und sprangen im Bus umher.
Gott sei dank Lungötz: Salettl.
Einige kleine
Getränke – lt. Wolfgang seiner Betriebswirtschaftlichen Ausbildung wird
natürlich
flaschenweise bestellt. Erspart dem einzelnen ein Vermögen. Kann von uns
bestätigt werden.
Ankunft im Quartier: Heizer Harry – springt vor lauter Vergnügen als sein Feuer im Kamin lodert.
Zimmereinteilung: Linkes Zimmer: Hermann – Harald – Gerald
Rechtes Zimmer: Manfred – Walter
Jetzt: Chili essen – Schnaps und Bier gespendet von Erich Tischberger - diesmal: Schnaps genießbar !
Ständiger Kontakt mit den Nachzüglern.
Tagesablauf: Harald hätte bald seinen
Schianzug vergessen. Dafür hat er das Geld für Andrea mit
– is Hirn setzt aus – alle Jahre vergisst er etwas.
Ein Mensch kann viel ertragen, solange
er sich selbst ertragen kann.
1.Schitag – Dachstein West – Astauwinkel - Mittwoch
Gemütliches Frühstück. Alle sind
ausgeschlafen und voll fit. Die Karte wird um 11:00 Uhr gelöst
Einsparungsmaßnahmen: 2 Euro
Reparaturseidl bei Sonnenschein. Abfahrt
Gossau im Nebel, daher umkehr Richtung Annaberg.
Da passt das Wetter. Einkehr Jausenstation Harreit. Negativ – zu viele Leute –
keine Möglichkeit
um an den Trog zu kommen. In der Sonnalm bei Astauwinkel werden wir kulinarisch
verwöhnt – göh Robert?
Dann wird gecurvt bis die Brettln
weinen. Sie haben sich eine Pause verdient.
Beim Aussteigerlift – Gerald und Martin kennen ihn. Gleich daneben die Hütt`n.
Sonnenuntergang – herrlich.
Eine Abfahrt noch und wir haben`s geschafft.
Noch ein Reparaturseid`l in Astauwinkel dann geht’s ins Quartier auf eine Jaus`n.
Wir sind gestylt – Flachau wartet auf
uns. Beislralley ist angesagt.
HoRuck – Bekannte besuchen, Fire & Ice – neues Inlokal, Musistadl – bekannt aus
Erzählungen.
So ging es bis 2 Uhr früh.
Im Quartier angekommen: Dietmar, Martin, Robert und oh Schreck Wolfgang
Schneider.
Hob kann Urlaub net, muss arbeiten gehen und jetzt sitzt er da.
Der Tisch musste ausgenutzt werden.
Speck, Brot, Käse und Wein – lasst`s uns zusammen sein und wenn`s bis liacht wiad.
2.Schitag – Flachau - Donnerstag
Der Donner aus Zimmer 2. Dietmar, Robert, Walter, Manfred und Wolfgang. Sie schnarchen alle !
Ob dies etwas mit der gewichtigen Zimmerverteilung zu tun hat ?
Alle neune beim etwas ausgedehnten Frühstück. Dann los. Nach 100 Metern erst der Beschluss: Flachau.
Der Anfang vom Ende aller Beteiligten.
Wunderbarer Schnee, der Nebel verschwand
bei unserem Erscheinen. Wolfgang seine KeyCard funktioniert nicht.
Walter muss
ihn begleiten, da ja Wolfgang das Kleingedruckte nicht mehr lesen kann.
Wir
genehmigen uns ein sogenanntes Reparaturseidl.
Treffpunkt Hubschrauber. Links
hinunter – schwarze Mugelpiste, geiler Schnee. Erinnerungen an Klosterneuburg
kam
in der Mulde auf. Jetzt wird gefahren, dass nur so staubt. Fragt`s in
Robert.
Er glaubte, dass sportliche bleibt auf der Strecke. Von wegen - Robert.
Wir sind „nicht“ auf einen Gourmetausflug.
Etwas später haben wir Gerald liegend aufgefunden – nicht gestürzt- sondern auf einer Sonnenliege vor der Hütt`n.
Ein letztes mal hinauf. Um ½ 5 Uhr mit der letzten Liftfahrt.
Ein Einkehrschwung – jetzt kulinarisch -
auf a Blunz`n. Die Abfahrt danach bis zur Purzelbaumhütte geniessen wir.
Keiner
mehr unterwegs. Der Schnee staubt – Servus die Wadln die brennen.
Dann oh Schreck – Wolfgang setzt zum
letzten Schwung an. Der Sturz in Zeitlupe. I glaub i hob ma is Knia verdraht.
Oba es wird scho geh. Und des passiert no bevor ma richtig einkehrn. Mit an
bissl an Schwüh wär des
sicher net passiert. Das Ausmaß stellte
sich erst am nächsten Tag heraus. Er is jo a hoata Knoch`n glaubt er.
Wir haben Mitleid mit ihm (aber wirklich net). So – der Abend muss noch genossen werden.
Die paar Flaschen in der Purzelbaumhütte sind nicht mehr der Rede wert.
Der DJ spielt nur für seine schwarze
Witwe und die 48 kg. Kann sich keiner anhören.
Der Laden ist nicht mehr dass,
was er einmal gewesen ist.
Wolfgang der Jammerer – es muss ja schön langsam wirklich weh tun. Uns net natürlich. Er mecht ham ??
Zu Hause angekommen so gegen Mitternacht wird natürlich noch gegessen und getrunken.
Morgen müssen wir ins Spital – sogt er.
3. Schitag –
Dachstein West – Freitag
Dank Dietmar seinem Fahrzeug fahren
Wolfgang, Manfred und Walter ins Spital nach Abtenau.
Es gibt dort leider nur
ein Pensionistenheim. Do g`hört`s hin. Sie schicken den Haufen nach Hallein.
Wolfgang wird geröntgt. Gott sei Dank „nicht`s ärgeres“. In der Aufnahme dort
wird schon wieder gelacht.
Die Unfallberichte sind ja lustig – göh Wolfgang.
Eine Schiene am Knie macht ihn dann fast
bewegungsunfähig – bis kurz nach 22:00
Uhr.
Die andere Partie geniest den Tag und
lässt sich Richtung Gosau treiben. In einer gemütlichen
Hütt`n wird eingekehrt.
Der Nachmittag genossen. Gerald ist schon wieder beim bestellen:
Schiwasser –
ein neues Ingetränk. Sauft`s a Bier wäu nüchtern passiert immer was. Wird
ernstgenommen.
Wieder unterwegs bis der Lift sperrt. Martin und Gerald verlassen
den Schlepplift, bevor dieser sein Ziel erreicht.
Einmal haben wir noch immer
getrunken.
In der Dämmerung geht`s nach Hause. Pimp
up mein Body. Für die Flachau. Ein Tisch ist bestellt worden.
Buffet – essen bis
es weh tut. Danach gemütliches Beieinander sein. Einige Flaschen Wiskey lassen
uns die
Schmerzen von Wolfgang`s Knie vergessen. Walter in Topform – is ja den
ganzen Tag gelegen. Er bestellt und
bestellt und bestellt bis Harald`s
sportliche Einstellung 5000 Meter unter der Erde ist. Ob wir noch im Salettl
eingekehrt sind oder nicht weiß keiner mehr.
Den Abschluß des Tages bildete natürlich eine kleine Wochenschau durch unser Vorräte.
4. Schitag – Flachau – Samstag
10:30 Uhr – Aufstehen – Frühstück
Schneller als wir glauben picken wir wieder auf die Schi. I glaub de homs uns angschrauft.
De ziag`n, dass a Freit is.
Flachau hat uns wieder. Heuer kein Obertauern und kein
Zauchensee.
Wär schad um die Liftkart`n. Wir wären eh erst um 2 Uhr dort
gewesen.
Robert und Dietmar: immer Ausschau nach einer Hütt`n mit gehobener
Küche. Hatten nur eine kleine
kurze Rast in einer Absteige auf der Wagreiner Seit`n. Dort haben wir einen kernigen
zwischendurch Kellner Alex mit seinen
Gästen vom Vortag getroffen. Er hört auf.
Geht wieder nach Wien die Umfahrung
bauen, wäu do kann er sie jedes Mal übergeben wenn er die Ortstafel siacht.
Jö schau die fesche Martina is auch da.
Macht Urlaub so zirka drei Wochen. A Freundin von Hermann seiner Schwester.
Überall kennen`s uns. Er hat ihr eh a fruchtiges Getränk bezahlt mit der
Bemerkung: Host mi eh net g`segn.
Schade, mit ihr hätt`mas no lustig g`habt.
Aber: Der Berg ruft.
In Wolfgang hat er schon g`holt. Und in
Walter noch dazu. Ohne die zwei is net so lustig.
Obwohl Harald seine sportliche
Seite hier besser zur Geltung kommt, weil er endlich nicht solange unterwegs
sein muss
Um 20:00 Uhr mias ma daham sein. De zwa haben einen Tisch bei einer jungen Faschingspartie bestellt.
Die Wieser Alm. 10 junge Frauen, zusammen 700 Jahre alt. Salettl – nur noch ein Getränk!
Hier endet der Bericht. Nach Rücksprache
mit Harald und Wolfgang war dies die letzte Station unseres Schiausfluges.
Danach gab es noch einen Nachschlag von unseren Vorräten.
Die Meinung aller: Des war jo wieder a liabe G`schicht
Dietmar: keinerlei Müdigkeitserscheinungen
Gerald: foahrt liaba in
a Therme – is net so aufreibend
Harald: der die Dose
öffnet
Hermann: auf de Schi dank Wortha`s Training voll guat drauf
Manfred: soll i mit`n Bus
fohrn oder fohrst du – Gerald ?
Martin: de schworzen
Pisten nimm i
Robert: hätt net glaubt,
dass ihr so viel foahrt`s – is schon Sport – göh !
Walter: zwei freie Tage
– muß den Wolfgang pfleg`n
Wolfgang: hat Pech g`habt –
wäre aber eh net mitgfohrn
Hier noch ein herzliches Dankeschön an den Quartiergeber Wolfgang.
I glaub mia miass`n eahm nach Zell am See einladen.
Auch ein herzliches Dankeschön an unsere Frauen, welche uns diesen Urlaub genehmigt hatten.
War wieder wunderschön.

