* Schifahrerbericht Februar 2006*

  21.02. – 26.02.06 

 

 

Teilnehmer:

Dietmar
Gerald
Harald
Hermann
Manfred
Robert
Martin
Walter
Wolfgang

 

 

Der achte Schiurlaub der Gehtsunsguat.com Truppe 

Dezimierter Ursprung – Aufgestockter Kader 

Heuer neu in unserer Partie: Robert und Dietmar. Die tun sich bald alles an. Dabei wäre Ihnen eine
kulinarische Woche lieber gewesen. Nach etlichen Vorbesprechungen kam wieder einmal die Idee, es wieder
in Lungötz zu probieren. Die Verfechter von Zell am See wurden niedergestimmt, bzw. gar nicht gefragt.

Der mit den Thailändern tanzt winkte vorerst ab. (Habe keinen Urlaub, muss arbeiten gehen).
Da er nicht wie sonst üblich einen kleinen Salär in die Schifahrerkasse einbezahlt hatte,
wurde seiner Aussage geglaubt.

Aufgrund einer Umzugstätigkeit im Raume Mödling, nahe Spanien (Dank Dietmar),
konnte der Bus auch heuer wieder von der Fa. Penner angemietet werden.

Manfred übernahm dass Fahrzeug am 21.02.06 von Herrn Penner,  frisch aufgemöbelt von der Fa. Uitz,
der den Bus 1a gereinigt hatte. Wäre nicht nötig gewesen – Gerald bringt bei den Bremsmanövern sowieso
alles zum fliegen. Der Tank war übervoll, alle freuten sich schon auf die Abfahrt.

Durch diverse Urlaubspläne einiger Kaderfahrer ergab sich bei der Abfahrt folgende Zusammensetzung: 

Busbesetzung 2006                                         am Lenkrad          Beifahrer

 

                                                                    
                                                    
Gerald                 Walter
                                                             
                

                                                            2. Reihe:          Essen                   Harald

 


         3. Reihe: 
        Hermann            Manfred (war schlecht)             

                                                                                           
                                                                     Schi                 Koffer

 

 Anreisetag:

14:00 Abfahrt: Die Teilnehmer am Skiracingausflug 2006 waren eingesammelt. Auch Walters Chili war an Bord.
Gekostet am Vortag von Manfred, Hermann und Walter. Über Nacht ist das Chili an Übersäuerung gestorben.
Walter gebar ein Neues – länger haltbares. Ausgestattet mit Brot, Speck, Käse, Bier, Schnaps und
Zwetschkenröster (ein Ladenhüter) und noch einer immens stinkenden Dose von Harald. Sogar in der finsteren
Luft war sie jedes Mal beim Öffnen zu schmecken.

Gerald trat in die Pedale. Bis nach Neulengbach – Kreisverkehr- die Mannschaft beschloss Umkehr zum Wirten.

Fahrzeitverzögerung von 1 ½ Stunden. Muss sein! Olympiade in Turin – Langlauf – Gold für Gottwald.

Zaghaft ging es mit der vorgegebenen Reisegeschwindigkeit von 110 km/h weiter. Wir stehen – Autos hupen uns an.

Nach einer kleinen Rast mit Essen ging es dann schlafend weiter bis zur Abfahrt Hüttau, wo unser Ausflug beinahe endete. Gerald weckte uns alle auf – Bremsmanöver aufgrund eines unüberwindbaren Hindernisses in der Kurve. Der Schreck lähmte unsere Schifahrerwadl`n. Sogar die Gurkerl wurden munter und sprangen im Bus umher.

Gott sei dank Lungötz: Salettl.

Einige kleine Getränke – lt. Wolfgang seiner Betriebswirtschaftlichen Ausbildung wird natürlich
flaschenweise bestellt. Erspart dem einzelnen ein Vermögen. Kann von uns bestätigt werden.

Ankunft im Quartier: Heizer Harry – springt vor lauter Vergnügen als sein Feuer im Kamin lodert.

Zimmereinteilung:    Linkes Zimmer:      Hermann – Harald – Gerald

                           Rechtes Zimmer:    Manfred – Walter 

Jetzt: Chili essen – Schnaps und Bier gespendet von Erich Tischberger  - diesmal: Schnaps genießbar !

Ständiger Kontakt mit den Nachzüglern.

Tagesablauf: Harald hätte bald seinen Schianzug vergessen. Dafür hat er das Geld für Andrea mit
– is Hirn setzt aus – alle Jahre vergisst er etwas.

Ein Mensch kann viel ertragen, solange er sich selbst ertragen kann.
 

1.Schitag – Dachstein West – Astauwinkel - Mittwoch 

Gemütliches Frühstück. Alle sind ausgeschlafen und voll fit. Die Karte wird um 11:00 Uhr gelöst 
Einsparungsmaßnahmen:  2 Euro

Reparaturseidl bei Sonnenschein. Abfahrt Gossau im Nebel, daher umkehr Richtung Annaberg.
Da passt das Wetter. Einkehr Jausenstation Harreit. Negativ – zu viele Leute – keine Möglichkeit
um an den Trog zu kommen. In der Sonnalm bei Astauwinkel werden wir kulinarisch verwöhnt – göh Robert?

Dann wird gecurvt bis die Brettln weinen. Sie haben sich eine Pause verdient.
Beim Aussteigerlift – Gerald und Martin kennen ihn. Gleich daneben die Hütt`n. Sonnenuntergang – herrlich.
Eine Abfahrt noch und wir haben`s geschafft.
Noch ein Reparaturseid`l in Astauwinkel dann geht’s ins Quartier auf eine Jaus`n.

Wir sind gestylt – Flachau wartet auf uns. Beislralley ist angesagt.

HoRuck – Bekannte besuchen, Fire & Ice – neues Inlokal, Musistadl – bekannt aus Erzählungen.

So ging es bis 2 Uhr früh.

Im Quartier angekommen: Dietmar, Martin, Robert und oh Schreck Wolfgang Schneider.
Hob kann Urlaub net, muss arbeiten gehen und jetzt sitzt er da.
Der Tisch musste ausgenutzt werden.

Speck, Brot, Käse und Wein – lasst`s uns zusammen sein und wenn`s bis liacht wiad.

 

2.Schitag – Flachau - Donnerstag

 

Der Donner aus Zimmer 2. Dietmar, Robert, Walter, Manfred und Wolfgang. Sie schnarchen alle !

Ob dies etwas mit der gewichtigen Zimmerverteilung zu tun hat ?

Alle neune beim etwas ausgedehnten Frühstück. Dann los. Nach 100 Metern erst der Beschluss: Flachau.

Der Anfang vom Ende aller Beteiligten.

Wunderbarer Schnee, der Nebel verschwand bei unserem Erscheinen. Wolfgang seine KeyCard funktioniert nicht.
Walter muss ihn begleiten, da ja Wolfgang das Kleingedruckte nicht mehr lesen kann.
Wir genehmigen uns ein sogenanntes Reparaturseidl.
Treffpunkt Hubschrauber. Links hinunter – schwarze Mugelpiste, geiler Schnee. Erinnerungen an Klosterneuburg kam
in der Mulde auf.  Jetzt wird gefahren, dass nur so staubt. Fragt`s in Robert.
Er glaubte, dass sportliche bleibt auf der Strecke. Von wegen -  Robert. Wir sind „nicht“ auf einen Gourmetausflug.

Etwas später haben wir Gerald liegend aufgefunden – nicht gestürzt- sondern auf einer Sonnenliege vor der Hütt`n.

Ein letztes mal hinauf. Um ½ 5 Uhr mit der letzten Liftfahrt.

Ein Einkehrschwung – jetzt kulinarisch - auf a Blunz`n. Die Abfahrt danach bis zur Purzelbaumhütte geniessen wir.
Keiner mehr unterwegs. Der Schnee staubt – Servus die Wadln die brennen.

Dann oh Schreck – Wolfgang setzt zum letzten Schwung an. Der Sturz in Zeitlupe. I glaub i hob ma is Knia verdraht.
Oba es wird scho geh. Und des passiert no bevor ma richtig einkehrn. Mit an bissl an Schwüh wär des
sicher net passiert. Das Ausmaß stellte sich erst am nächsten Tag heraus. Er is jo a hoata Knoch`n glaubt er.

Wir haben Mitleid mit ihm (aber wirklich net). So – der Abend muss noch genossen werden.

Die paar Flaschen in der Purzelbaumhütte sind nicht mehr der Rede wert.

Der DJ spielt nur für seine schwarze Witwe und die 48 kg. Kann sich keiner anhören.
Der Laden ist nicht mehr dass, was er einmal gewesen ist.

Wolfgang der Jammerer – es muss ja schön langsam wirklich weh tun. Uns net natürlich. Er mecht ham ??

Zu Hause angekommen so gegen Mitternacht wird natürlich noch gegessen und getrunken.

Morgen müssen wir ins Spital – sogt er.


3. Schitag – Dachstein West – Freitag

Dank Dietmar seinem Fahrzeug fahren Wolfgang, Manfred und Walter ins Spital nach Abtenau.
Es gibt dort leider nur ein Pensionistenheim. Do g`hört`s hin. Sie schicken den Haufen nach Hallein.
Wolfgang wird geröntgt. Gott sei Dank „nicht`s ärgeres“. In der Aufnahme dort wird schon wieder gelacht.
Die Unfallberichte sind ja lustig – göh Wolfgang. Eine Schiene am Knie macht ihn dann fast
bewegungsunfähig – bis kurz nach 22:00 Uhr.

Die andere Partie geniest den Tag und lässt sich Richtung Gosau treiben. In einer gemütlichen
Hütt`n wird eingekehrt. Der Nachmittag genossen. Gerald ist schon wieder beim bestellen:
Schiwasser – ein neues Ingetränk. Sauft`s a Bier wäu nüchtern passiert immer was. Wird ernstgenommen.
Wieder unterwegs bis der Lift sperrt. Martin und Gerald verlassen den Schlepplift, bevor dieser sein Ziel erreicht.
Einmal haben wir noch immer getrunken.

In der Dämmerung geht`s nach Hause. Pimp up mein Body. Für die Flachau. Ein Tisch ist bestellt worden.
Buffet – essen bis es weh tut. Danach gemütliches Beieinander sein. Einige Flaschen Wiskey lassen uns die
Schmerzen von Wolfgang`s Knie vergessen. Walter in Topform – is ja den ganzen Tag gelegen. Er bestellt und
bestellt und bestellt bis Harald`s sportliche Einstellung 5000 Meter unter der Erde ist. Ob wir noch im Salettl
eingekehrt sind oder nicht weiß keiner mehr.

Den Abschluß des Tages bildete natürlich eine kleine Wochenschau durch unser Vorräte. 

4. Schitag – Flachau – Samstag 

10:30 Uhr – Aufstehen – Frühstück

Schneller als wir glauben picken wir wieder auf die Schi. I glaub de homs uns angschrauft.

De ziag`n, dass a Freit is. Flachau hat uns wieder. Heuer kein Obertauern und kein Zauchensee.
Wär schad um die Liftkart`n. Wir wären eh erst um 2 Uhr dort gewesen.
Robert und Dietmar: immer Ausschau nach einer Hütt`n mit gehobener Küche. Hatten nur eine kleine
kurze Rast in einer Absteige auf der Wagreiner Seit`n. Dort haben wir einen kernigen
zwischendurch Kellner Alex mit seinen Gästen vom Vortag getroffen. Er hört auf.
Geht wieder nach Wien die Umfahrung bauen, wäu do kann er sie jedes Mal übergeben wenn er die Ortstafel siacht.

Jö schau die fesche Martina is auch da. Macht Urlaub so zirka drei Wochen. A Freundin von Hermann seiner Schwester.
Überall kennen`s uns. Er hat ihr eh a fruchtiges Getränk  bezahlt mit der Bemerkung: Host mi eh net g`segn.
Schade, mit ihr hätt`mas no lustig g`habt. Aber: Der Berg ruft.

In Wolfgang hat er schon g`holt. Und in Walter noch dazu. Ohne die zwei is net so lustig.
Obwohl Harald seine sportliche Seite hier besser zur Geltung kommt, weil er endlich nicht solange unterwegs sein mu
ss

Um 20:00 Uhr mias ma daham sein. De zwa haben einen Tisch bei einer jungen Faschingspartie bestellt.

Die Wieser Alm. 10 junge Frauen, zusammen 700 Jahre alt. Salettl – nur noch ein Getränk!

Hier endet der Bericht. Nach Rücksprache mit Harald und Wolfgang war dies die letzte Station unseres Schiausfluges.
Danach gab es noch einen Nachschlag von unseren Vorräten.

Die Meinung aller:  Des war jo wieder a liabe G`schicht  

Dietmar:                keinerlei Müdigkeitserscheinungen
Gerald:                  foahrt liaba in a Therme – is net so aufreibend
Harald:                  der die Dose öffnet
Hermann:              auf de Schi dank Wortha`s Training voll guat drauf
Manfred:               soll i mit`n Bus fohrn oder fohrst du – Gerald ?
Martin:                  de schworzen Pisten nimm i
Robert:                  hätt net glaubt, dass ihr so viel foahrt`s – is schon Sport – göh !
Walter:                  zwei freie Tage – muß den Wolfgang pfleg`n
Wolfgang:              hat Pech g`habt – wäre aber eh net mitgfohrn 

 Hier noch ein herzliches Dankeschön an den Quartiergeber Wolfgang.

I glaub mia miass`n eahm nach Zell am See einladen.

Auch ein herzliches Dankeschön an unsere Frauen, welche uns diesen Urlaub genehmigt hatten.

War wieder wunderschön.

 Textfeld: SCHIFAHREN 
FEBRUAR
2006